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Alejandra

10.02.2010

Kolumbien: Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit

Am 10. Februar 2010 war die 26-jährige Alejandra Londono Bustamante vom Jugendnetzwerk Red Juvenil aus Medellín in Kolumbien zu Gast in Bremen in der Villa Ichon. Sie berichtete über ihr vom Bürgerkrieg zerrissenes Land, dem Tausende jedes Jahr zum Opfer fallen. Die Zivilbevölkerung - insbesondere auf dem Land - leidet am meisten: Mehr als vier Millionen Menschen wurden in den letzten beiden Jahrzehnten zu Flüchtlingen im eigenen Land. Entwurzelt leben sie meist in den Slums der Großstädte. In Kolumbien gibt es aber auch viele Gruppen und Organisationen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Gerade unter Jugendlichen gibt es Bewegungen, die mit Seminaren, Musik- und Veranstaltungsangeboten, Kriegsdienstverweigerung und direkten Aktionen eine Kultur der Gewaltfreiheit als Alternative leben. Eine dieser Gruppen ist Red Juvenil Medellín.

Neben AI wurde die Veranstaltung getragen von: Diakonischen Werk/Brot für die Welt, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Bremer Friedensforum.