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Podiumsdiskussion: Menschenrechte vs. Wirtschaftsbeziehungen

Samstag, 25.6.2011

Podiumsdiskussion: "Menschenrechte vs. Wirtschaftsbeziehungen"

18.00 Uhr, vor „Der Volksfeind“ von H. Ibsen, im Foyer des Schauspielhauses

Eine Veranstaltung von Amnesty International Bremen
in Kooperation mit dem Theater Bremen

Leider war Prof. Hickel von der Universität Bremen verhindert, dafür erklärte sich Herr Wegner vom Bremer Theater bereit, mit aufs Podium zu gehen. In der Diskussion wurde immer wieder China zum Zentrum des Interesses. Alle Beteiligten stimmten darin überein, dass Menschenrechtsfragen zunehmend für Firmen eine Rolle spielen, aber es gibt da wenig Verbindlichkeiten, nur "freiwillige Selbstkontrolle". Staatsrat Heiner Hesaeler konnte auch mit einer Reihe von Positivbeispielen aufwarten, wo Firmen, wenn auch aus Eigeninteresse, Sozialstandards gefordert haben und Geschäfte platzen ließen, wenn diese nicht garantiert werden konnten. "Pakte und Standards sind genug vorhanden, jetzt müssen die auch juristisch einklagbar werden", forderte Antje Breucking von AI, z.B. wenn Ölfirmen in Nigeria die Umwelt verschmutzen. Es ist also noch ein langer Weg, bis die Menschenrechte auch in Wirtschaftsbeziehungen eine zentrale Rolle spielen.

Im Bild: Antje Breucking, Moderator Günter Hörbst vom Weserkurier, Heiner Heseler,Hans-Georg Wegner