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 Barbara Lochbihler, ehemalige AI-Generalsekretärin

Donnerstag, 22.01.2015

PODIUMSDISKUSSION „Die Diskriminierung von Roma in Europa – Herausforderungen für Politik und Zivilgesellschaft”

mit Barbara Lochbihler, Vizepräsidentin des Menschenrechtsausschusses im Europäischen Parlament, Gisela Langhoff und Erhard Mische, Amnesty International und Nermin Sali, Sprecher des Bremer Netzwerk der Pädagoginnen und Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte, Moderation: Libuse Cerna, Bremer Rat für Integration
Grußwort: Helga Trüpel, Vizepräsidentin des Kulturausschusses im Europäischen Parlament
20 Uhr EuropaPunktBremen
Haus der Bürgerschaft
Am Markt 20

Roma werden in Europa seit Jahrhunderten verfolgt und ausgegrenzt. Die Kriege im ehemaligen Jugoslawien haben viele Roma gezwungen, zu fliehen. Laut Amnesty International bilden Roma die größte Minderheit in Europa und werden in vielen europäischen Ländern systematisch diskriminiert.

Viele von ihnen müssen in Lagern leben, meist außerhalb der Städte und Dörfer, in denen es unzureichende Sanitäranlagen gibt. Der Zugang zu den Menschenrechten auf Gesundheit, Bildung und Arbeit wird ihnen verwehrt. In manchen Ländern werden Roma-Kinder auf Sonderschulen geschickt oder aufgrund ihrer Herkunft getrennt von den übrigen Kindern unterrichtet. Vor diesem Hintergrund fokussiert die Veranstaltung lokale, nationale und europäische Dimensionen der Diskriminierung von Roma. Leitfragen hierbei sind: Wie ist die Roma-Strategie der Europäischen Union einzuschätzen? Wie sieht die Situation für Roma in den Staaten des Westbalkans aus? Wie wirkt sich die Gesetzesänderung für die Roma sowohl hier als auch in den Staaten des Westbalkans aus? Wie ist die Situation in Bremen und was muss verbessert werden?