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StartseiteERÖFFNUNG DER ANTI-FOLTER-AUSSTELLUNG VON AMNESTY INTERNATIONAL UND REFUGIO BREMEN

Quelle: amnesty.de

bis 13.06.2015

ANTI-FOLTER-AUSSTELLUNG VON AMNESTY INTERNATIONAL UND REFUGIO BREMEN

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST (UN)ANTASTBAR
Die Ausstellung ist vom 29. April bis 13 Juni 2015 in der Villa Ichon zu sehen

Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern. Immer wird den Betroffenen damit schweres Leid zugefügt, um ihren Willen zu brechen. Viele kämpfen ihr Leben lang mit den Folgen.

Der Albtraum Folter ist Realität für unzählige Menschen weltweit. Der neueste Bericht (2014) von AI besagt, dass in den letzten 5 Jahren in 141 Staaten der Welt gefoltert wurde.

Auf diese erschreckende Tatsache möchten wir mit einer Ausstellung hinweisen, die anhand von Bildtafeln und Kunstobjekten über Ursachen, Formen und Folgen von Folter informiert. Wir wollen aber auch zeigen, wie wichtig Schutz, Sicherheit und therapeutische Unterstützung nach den schrecklichen Erlebnissen ist und zeigen Bilder aus der therapeutischen Arbeit mit Flüchtlingen im Behandlungszentrum Refugio. Bremer TherapeutInnen werden in einer Veranstaltung über diese Arbeit berichten. Natürlich werden auch aktuelle Einzelfälle ausliegen, für die man sich per Brief oder Unterschrift einsetzen kann.

Weitere Veranstaltungen:

Mi., 6. Mai, Villa Ichon, 19:30 Uhr: der Krieg gegen den Terror" am Beispiel Guantanamo". Lesung und Diskussion mit Murat Kurnaz, der Bremer, der in Guantanamo war, und seinem Anwalt Bernhard Docke.Siegfried Maschek (Theater Bremen) liest aus dem Buch "5 Jahre meines Lebens"

Di., 19. Mai, Villa Ichon 19:30 Uhr: Vortrag: "Die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen" (REFUGIO Bremen)

Di., 9. Juni, Villa Ichon, 19:30 Uhr: "Folter und Haft in der Türkei". Lesung mit Mehmet Desde (Deutscher mit türkischen Wurzeln, der mehrere Jahre in der Türkei in Haft war)

Bilder von der Eröffnungsveranstaltung am 29.04.2015 und der dazu gehörige Artikel aus dem Weser-Kurier (Stadtteil-Kurier Mitte, Östliche Vorstadt) vom 4.05.2015 WK.pdf

Quelle: amnesty-bremen
Quelle: amnesty-bremen
Quelle: amnesty-bremen
Quelle: amnesty-bremen
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