Amnesty International Bezirk Bremen-Weser-Ems

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Briefmarathon

SchülerInnen der GSO

29.11. - 10.12.2017

Briefmarathon

SCHREIB FÜR DIE FREIHEIT
Briefeschreiben kann Leben retten! Das zeigt der weltweite Briefmarathon, den Amnesty International jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember startet. Dabei schreiben Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt innerhalb weniger Tage Millionen Briefe. Sie drücken darin ihre Solidarität mit Menschen aus, die in Gefahr sind, und sie appellieren an Regierungen, die Menschenrechte zu achten. Jeder Brief zählt – denn jeder Brief kann Folter verhindern, Menschen vor unfairen Prozessen schützen und Leben retten. Diejenigen, die für die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, werden in diesen Tagen mit Briefen aus aller Welt überschwemmt.

Der diesjährige Briefmarathon findet vom 29.11. - 10. Dezember 2017 statt, es wurden 11 Einzelfälle ausgesucht, für die man sich einsetzen kann, z.B.

- Clovis Razafimalala setzt sich für den Schutz des Regenwaldes in Madagaskar ein. Um sein Engagement zu stoppen, wurde der

 Umweltschützer unter erfundenen Vorwürfen angeklagt und verurteilt Brief: https://www.amnesty.de/mitmachen/brief-gegen-das-vergessen/clovis-razafimalala

- Hanan Badr el-Din setzt sich gegen das Verschwindenlassen ein. Ihr Ehemann zählt zu den vielen Personen, die in Ägypten „verschwunden“

 sind. Ihr Engagement führte dazu, dass sie inhaftiert wurde.

- Den palästinensischen Menschenrechtsverteidigern Farid al-Atrash und Issa Amro drohen Haftstrafen. Dabei haben sie lediglich friedlich gegen die Verletzung von Menschenrechten in Hebron protestiert.

- Anfang Juli 2017 nahm die Polizei in Istanbul zehn Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger fest, darunter die Direktorin der türkischen Amnesty-Sektion Idil Eser.

- Der Blogger Mahadine postete auf Facebook regierungskritische Videos. Er wollte damit auf Korruption und Misswirtschaft im Tschad hinweisen. Dafür droht ihm nun eine lebenslange Haftstrafe.

- Sie kämpfen gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen auf ihrem Land und riskieren dabei ihr Leben. Mitglieder einer Indigenen- Organisation in Honduras werden bedroht und tätlich angegriffen.

- Ni Yulan hat jahrelang Menschen vertreten, die aus ihren Häusern vertrieben wurden. Aufgrund ihres Engagements wurde die chinesische Rechtsanwältin selbst Opfer von Gewalt und Zwangsräumung.

- Weil Sakris Kupila bei seiner Geburt weibliche Geschlechtsmerkmale aufwies, ist er als Mädchen gemeldet worden. Als Teenager wurde ihm bewusst, dass dies nicht seiner Geschlechtsidentität entspricht. Der Medizinstudent kämpft für die Rechte transgeschlechtlicher Menschen.

- Im Januar 2014 wurde Nakiea Jackson in Kingston von der Polizei erschossen – weil er angeblich einem gesuchten Mann ähnlich sah. Seine Schwester Shackelia Jackson fordert Gerechtigkeit.

- Xulhaz Mannan gründete eine Zeitschrift für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgeschlechtliche, Intergeschlechtliche und Queere. Im April 2016 wurde er brutal ermordet. Die Täter wurden bis heute nicht gefasst.

Erfolge 2016 In Bremen haben wir 2016 einen neuen Rekord geschafft: Von den Bremer Gruppen nahmen nur 4 der 7 Gruppen teil, aber trotzdem wurden 2308 Briefe unterschrieben! Das kam vor allem zustande durch die Sammelaktionen von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Ost und des Schulzentrum Rübekamp, die zusammen fast 1000 Unterschriften einholten.

Auch Sie können aktiv werden: https://www.amnesty.de/briefmarathon

Briefe zum Unterschreiben gibt es in der Zentralbibliothek, im DGB-Haus und in der bremischen Bürgerschaft

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