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Polizisten auf dem Taksim-Platz in Istanbul (Archivbild): © Scott Peterson/Getty Images

Samstag, 27.1.2018

MAHNWACHE ZU TÜRKEI: MENSCHENRECHTE IN GEFAHR

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Die Regierung reagierte auf einen Putschversuch im Juli 2016 mit harten Maßnahmen gegen Staatsbedienstete und die Zivilgesellschaft. Im Visier standen insbesondere Personen, denen Verbindungen zur Fethullah-Gülen-Bewegung vorgeworfen wurden. Nach dem Putschversuch wurde der Notstand ausgerufen, der zum Ende des Jahres weiter bestand. Bis Ende 2016 wurden mehr als 40000 Menschen in Untersuchungshaft genommen. Es gab Belege dafür, dass nach dem Putschversuch Festgenommene gefoltert wurden. Fast 90000 Staatsbedienstete wurden entlassen, Hunderte Medienunternehmen und NGOs geschlossen und Journalisten, Aktivisten und Parlamentarier inhaftiert. Menschenrechtsverletzungen durch die Sicherheitskräfte blieben weiterhin straffrei, insbesondere im mehrheitlich von Kurden bewohnten Südosten des Landes, wo in mehreren Städten 24-stündige Ausgangssperren galten. Es wurden auch der AI-Generalsekretär Taner Ilic und die AI-Direktorin Idil Eser sowie weitere Aktivisten, die an einem AI-Workshop teilgenommen hatten, festgenommen. Außer Taner Ilic sind alle wieder freigekommen, aber die Anklagen bleiben bestehen. Die Gerichtsverhandlung ist auf den 31.1.2018 gesetzt worden.

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Afghanistan

Samstag, 17.2.2018

MAHNWACHE "KEINE ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN"

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den letzten drei Jahren deutlich verschlechtert und ist so schlecht wie noch nie seit dem Ende der Taliban-Herrschaft im Jahr 2001. Die Zahl der zivilen Opfer ist dramatisch hoch. Allein im Jahr 2016 wurden knapp 11.500 Menschen getötet oder verletzt. Von Januar bis Oktober 2017 waren es mehr als 8.000. Unter den Opfern sind immer mehr Frauen und Kinder. Menschen sterben bei Anschlägen oder durch Bomben und Minen, bei Kämpfen der Sicherheits-kräfte mit bewaffneten Gruppen wie den Taliban oder bei Kampfhandlungen zwischen bewaffneten Gruppen. Beinahe zwei Millionen Menschen haben aufgrund der Gewalt ihr Zuhause verlassen und mussten innerhalb ihres eigenen Landes fliehen. Dennoch hat Deutschland seit Oktober 2016 in neun Sammelabschiebungen bereits 174 Afghanen abgeschoben. Das verstößt gegen geltendes Völkerrecht. Es ist es verboten, Menschen in Länder zurückzuschicken, in denen ihnen unmenschliche Behandlung, Gefahr für Leib und Leben oder Verfolgung droht. Dieses Verbot ist unter anderem in der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) und der Europäischen Menschenrechts-konvention (EMRK) verankert. Es kennt keine Ausnahmen. Es gilt für alle Menschen.

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Menschen

23.2.-13.3.2018 FOTOAUSSTELLUNG "MENSCHEN AUF DER FLUCHT"

Stadtbibliothek/Wallsaal

Eröffnung: 23.2. 17 Uhr

Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellscha$licher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen? Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umreißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – einer Zeit massiver Vertreibungen. Während der Ausstellung können Sie über unser W-LAN einen AudioGuide auf ihrem Smartphone nutzen.

Die in der Kooperation zwischen Amnesty International und der Fotoagentur Magnum entstandene Fotoausstellung „Menschen auf der Flucht“ besteht aus 31 Fotos im A3-Format und zeigt Menschen auf der Flucht im Zeitraum von 1948 bis heute. Dabei handelt es sich um eindrucksvolle Bilder aus allen Teilen der Welt, von Syrien, Irak und Libyen über Vietnam, Hongkong und Russland bis hin zur Türkei, Griechenland, Österreich und Frankreich. Die Fotos zeigen Momentaufnahmen der Flucht, aber auch, wie diese zum neuen Lebensalltag wird und Notlösungen zum Dauerzustand werden. Durch die unterschiedlichen Zeitpunkte und auch Orte der Motive zeigt die Ausstellung, dass Flucht seit 70 Jahren ein gegenwärtiges Thema darstellt und sich die Gegebenheiten in den letzten sieben Jahrzenten global gesehen kaum geändert haben. Die Ausstellungsmappe enthält eine Broschüre zum Aufbau sowie ein Plakat zum Bewerben. Außerdem kann zur Ausstellung ein Audioguide zur Verfügung gestellt werden. Es gibt auch Postkarten und weitere Plakate zum Bewerben der Ausstellung.

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