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Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Bremen-Weser-Ems, Hinweise darüber, wie Sie Amnesty International unterstützen können und Berichte über lokale AI-Veranstaltungen. Allgemeine und aktuelle Informationen über Amnesty International finden sie auf der nationalen http://www.amnesty.de/ oder internationalen http://www.amnesty.org/ Homepage von Amnesty International. Besuchen Sie uns auch auf facebook und twitter.

Polizisten auf dem Taksim-Platz in Istanbul (Archivbild): © Scott Peterson/Getty Images

22.09.2018,

MAHNWACHE ZU TÜRKEI

Auch nach Ende des Ausnahmezustandes sind noch viele Menschenrechtler_innen in Haft

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Taner Kılıç
Unser Freund und Kollege Taner Kılıç füherer Generalsekretär von Amnesty International Türkei, wurde am 15. August aus der Haft entlassen, aber sein Verfahren geht weiter. Er ist Menschenrechtsanwalt und der Ehrenvorsitzende von Amnesty International in der Türkei. Das Verfahren gegen ihn basiert auf dem absurden Vorwurf der "Mitgliedschaft in einer bewaffneten terroristischen Organisation". Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Taner Kılıç war einer der ersten Anwälte, die sich in der Türkei für die Rechte von Geflüchteten stark gemacht haben. Er hat sich der Aufgabe verschrieben, die Lage von Schutzsuchenden in der Türkei zu verbessern.

Werden Sie aktiv! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Justizminister Abdulhamit Gül auf, die Vorwürfe gegen Taner Kilic fallenzulassen:

Direkter Link zur Online-Petition

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Bremer Amnesty-Büro

Mittwoch, 10.10.2018

INFOABEND ZUR MITARBEIT BEI AMNESTY INTERNATIONAL

Amnesty International Bremen sucht Menschen, die sich gemeinsam mit anderen für Verfolgte und Bedrohte, gegen Todesstrafe, Folter, Diskriminierung einsetzen wollen. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Ihr Alter oder Ihre berufliche Qualifikation sind unwichtig. Nur etwas Zeit sollten Sie mitbringen.

'Jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr im AI-Büro. An diesem Infoabend werden die Ziele und Aufgaben von AI vorgestellt, sowie Möglichkeiten aufgezeigt, wie man bei AI mitarbeiten kann.

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Was ist auf dem Bild zu sehen?

Samstag, 13.10.2018

MAHNWACHE GEGEN DIE TODESSTRAFE

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Der 10.10. ist der Internationale Tag gegen die Todesstrafe. Aus diesem Grund macht AI-Bremen eine Mahnwache mit aktuellen Fällen von Menschen, deren Hinrichtung ansteht. In diesem Jahr ruft AI und die Koalition Gegen Die Todesstrafe die Staaten, die noch hinrichten, dazu auf, die Menschenwürde der zum Tode Verurteilten zu respektieren und hebt dabei 3 Aspekte hervor:
1. EINZELHAFT: Der Kontaktverlust führt zu schweren Depressionen, Apathie und Realitätsverlust
2. FEHLENDE TRANSPARENZ IN VERBINDUNG MIT DER ANGST, IN DER TODESZELLE ZU SITZEN: oft gibt es keine Informationen über Hinrichtungstermine, Gnadengesuche etc.
3. UNZUREICHENDER ZUGANG ZU ÄRZTLICHER VERSORGUNG:oft haben Todeszelleninsassen keinen Zugang zu Medikamenten und angemessener ärztlicher und psychiatrischer Betreuung.
Bis zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe sollten alle Länder, die diese grausame und unmenschliche Strafe noch vorsehen, dafür Sorge tragen, dass Todeskandidatinnen und -kandidaten mit Menschlichkeit und Würde behandelt werden, dass ihnen angemessene körperliche und geistige Gesundheitsfürsorge zuteilwird und dass sie unter Einhaltung völkerrechtlicher Standards inhaftiert werden. Die Todesstrafe ist die äußerste Form grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Strafe. Alle Länder sollten sich der weltweiten Bewegung zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe anschließen,um auf diese Weise dem Recht auf Leben Achtung zu schenken und die Menschenwürde zu schützen. Niemand sollte unmenschliche Haftbedingungen ertragen müssen. Dennoch sind Todeskandidaten oft schlechten Lebensbedingungen, strikter Isolation, längerer Einzelhaft und extremen Ängsten aufgrund der drohenden Hinrichtung und mangelnder Transparenz über ihre Situation ausgesetzt. Die Forderung nach besseren Haftbedingungen im Todestrakt ist berechtigt, aber nur ein Minimalziel. Es bleibt die Kernforderung an alle Staaten, die an der Todesstrafe festhalten, alle Hinrichtungen unverzüglich zu stoppen und die Todesstrafe im Gesetz vollständig abzuschaffen. Amnesty International ist überzeugt, dass sich die Grausamkeit der Todesstrafe nur dadurch beseitigen lässt, indem die Todesstrafe ein für alle Mal aufgegeben wird.

AKTUELLE FÄLLE

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